Informationen des Berliner Komponisten- und Interpretenensembles für aktuelle Musik
letzte Aktualisierung: 29. Juni 2016

aktuelle Termine

improvisationPlus 3
Samstag, 16. Juli 2016, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg 

In der Reihe improvisatinPlus lädt das ensemble xenon Gäste aus verschiedenen Sparten ein, mit ihren spezifischen Mitteln Einfluss auf die Improvisationen des Abends zu nehmen.

Nicolas Wiese ist audiovisueller Künstler, Elektronikmusiker und Grafikdesigner und arbeitet in Berlin. Er studierte Design, Illustration, Klangkunst, Philosophie und Soziologie in Hamburg und Berlin. Wiese entwickelt Arbeiten in unterschiedlichen Medien und Formaten, die in zahlreichen verschiedenen Kontexten präsentiert werden – Installationen und raumbezogene Aufführungen, elektroakustische Kompositionen, relationale bzw. improvisierte Musik, grafische Kunst, Radio und Experimentalfilm.

Nicolas Wiese Analogprojektionen / Zuspiel

Margarete Huber – Sopran
Kathrin von Kieseritzky – Saxophon

Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica
Mike Flemming – Viola



vergangene Termine

improvisationPlus 2
Sonntag, 5. Juni 2016, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg 

In der Reihe improvisatinPlus lädt das ensemble xenon Gäste aus verschiedenen Sparten ein, mit ihren spezifischen Mitteln Einfluss auf die Improvisationen des Abends zu nehmen.

Teresa Reiber ist freie Regisseurin und arbeitet als Spielleiterin an der Deutschen Oper Berlin. Sie hat unter anderem bei Elisabeth Stöppler, Konstanze Lauterbach, Dietrich W. Hilsdorf, Philipp Stölzl und Sven Holm in Berlin, Wiesbaden und Oldenburg assistiert. Eigene Arbeiten umfassen eine Version von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ WAGALAWEIA! HEIAHA! HOJOTOHO! für drei Schauspieler, Sopran, Klavier und Windschlauch sowie eine Melodrambearbeitung von Friedrich Schillers WILHELM TELL (zusammen mit Andreas Gründel). Am Staatstheater Wiesbaden hat Teresa 2013 die Uraufführung BÜCHNERS FRAUEN von Paul Leonard Schäffer und 2014 die Barockoper LA CALISTO von Francesco Cavalli inszeniert. Im Juni 2015 folgte die Regie für „Ein Sommernachtstraum: MODERN TIMES“ in der Philharmonie Essen.
 
Teresa Reiber Regie

Margarete Huber – Sopran
Kathrin von Kieseritzky – Saxophon

Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica
Mike Flemming – Viola



improvisationPlus 1
Samstag, 2. April 2016, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg 

In der Reihe improvisatinPlus lädt das ensemble xenon Gäste aus verschiedenen Sparten ein, mit ihren spezifischen Mitteln Einfluss auf die Improvisationen des Abends zu nehmen.

Der Bildende Künstler, Musiker und Filmemacher Andreas Gogol war Meisterschüler für Freie Kunst an der HBK Braunschweig und nahm an internationalen Filmfestivals und Ausstellungen teil. Er ist Gründungsmitglied der experimentellen Musikwerkstatt StattWerke in Hildesheim, Hannover und Braunschweig und veröffentlichte zahlreich CDs mit multiinstrumentalen Tonaufnahmen im Mehrspurverfahren. Er arbeitet mit Filmmaterial, Lichtprojektion und optischer Verfremdung durch Gläser, Prismen, Masken…
 
Andreas Gogol – Lichtprojektionen

Margarete Huber – Sopran
Kathrin von Kieseritzky – Saxophon

Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica
Mike Flemming – Viola

David EggertVioloncello


klangbilder III
Samstag, 17. Oktober 2015, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg 

Das Ensemble spielt grafische Partituren, die eigens für diese Reihe entstanden sind.

Gisela WredeEnde einer Utopie, OrdnungUnordnung  (UA)
Margarete Huber – visual music I  (UA)
Katharina KarrenbergSELTENE ERDEN  (UA)
Ynez de Zilónlumen_phase III  (UA)
Ruth Wiesenfeldlabour of love / imprints  (UA)
David Eggertchicken scratch  (UA)

 
Margarete Huber – Sopran
Kathrin von Kieseritzky – Saxophon
Catherine Larsen-Maguire – Fagott

Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica
Mike Flemming – Viola

David EggertVioloncello


klangbilder II
Samstag, 17. Oktober 2015, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg 

Das Ensemble spielt grafische Partituren, die eigens für diese Reihe entstanden sind.

Christoph Schillersteine  (UA)
Johannes Wallmann – VARIATIONEN 2 aus leisen Gärten der Wildnis
Margarete Huber – Międzyzdroje  (UA)
Amos HetzPersonal Biology  (UA)
James EtheringtonArdbain  (UA)
Hendrik Rungelratherinnern, ausmustern.  (UA)
David Eggert / Markus WettsteinLEGO  (UA)
 
Margarete Huber – Sopran
Kathrin von Kieseritzky – Saxophon
Catherine Larsen-Maguire – Fagott

Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica
Mike Flemming – Viola

David EggertVioloncello


klangbilder I
Freitag, 8. Mai 2015, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg 

Sind grafische Partituren passé – ein alter Hut aus den 1960er Jahren?


Es kommen grafische Partituren der Jahre 2010 bis 2015 zur Aufführung, die zu einem großen Teil explizit für diese Reihe und das ensemble xenon entstanden sind.
 
Katharina KarrenbergPunkt_Zahl_Schuss  (UA)
Martin DaskeBlack Boxes I
Markus Wettsteinquader/spuren I: 4 x 4 für 4  (UA)
Ralf Hoyershadows 2
beate maria wörzspringtime  (UA)
Nikolaus GerszewskiORDINARY MUSIC VOL.48b
 
Margarete Huber – Sopran
Kathrin von Kieseritzky – Saxophon
Catherine Larsen-Maguire – Fagott

Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica
Mike Flemming – Viola



Ensemblebuch I-V
1. November 2014, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg
 
Fünf Uraufführungen von fünf Komponistinnen und Komponisten. Fünf Stücke, die sich aus einer Reihe musikalischer Miniaturen zusammensetzen.
 
Christoph Funabashi – album 14 (UA)
Rainer Killius – sonetz e critz e lais (UA)
Ruth Wiesenfeld – SKIZZEN ZUM ATLAS EINES ÄNGSTLICHEN MANNES (UA)
Andreas Staffel – Encounterpoints II (UA)
Markus Wettstein – ensemblebuch (UA)

Margarete Huber – Sopran
Kathrin von Kieseritzky – Saxophon

Catherine Larsen-Maguire – Fagott
Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica
Elia Kaden – Violine
Mike Flemming – Viola
David Scherka – Kontrabass

 
Anabel Sarabi – Lichtregie

 
SONGS und REMIX

13. September 2014, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg
Der SONG – eine populäre Kleinform, die sich mit dem großen N der Neuen Musik zu beißen scheint. Wir wagen, gemeinsam mit dem Gitarristen Christoph Funabashi, den Sprung über die stilistische Grenze.
 
Bei REMIX bilden fragmentierte und multiplizierte Tonaufnahmen unseres letzten Konzertes die Eckpfeiler, auf denen wir ein neues musikalisches Gebilde errichten.
 
Margerete Huber – Gesang
Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica
Mike Flemming – Viola

 
Christoph Funabashi – Gitarre


Im freien Raum
14. Juni 2014, 20 Uhr exploratorium berlin
Sarotti-Höfe  Mehingdamm 55, 10961 Berlin-Kreuzberg

Wie kann eine musikalische Großform mit den Mitteln der Improvisation erlangt und klar gegliedert werden? - Ein klingendes Experiment in zwei Teilen durch das ensemble xenon und seine Gästen Anna Melnikova und Rafał Zapała.

Margarete Huber – Sopran 
Markus Wettstein – Metallobjekte und Melodica

Henriette Scheytt – Violine

Mike Flemming – Viola

Norbert Wahren – Kontrabass

Anna Melnikova – Tanz 

Rafał Zapała – Live-Elektronik



stück-weise
2013 untersuchte das ensemble xenon in einer Reihe von vier Konzerten die Art und Weise, wie wir Musik wahrnehmen: spiel-stück / hör-stück / seh-stück / sprach-stück.



sprach-stück
10. November 2013, 20 Uhr Studio 2 im Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg

In sprach-stück liegt der Fokus auf dem Thema Sprache und Musik. Wie sehr kann Sprache Musik sein? Wie sprachlich Musik? Können Klänge, die ausschließlich durch Sprache beschrieben werden,  als Vorstellung im Raum so manifest werden wie „wirkliche“ Kompositionen?  Es werden Sprech-Stücke zu hören sein und Kompositionen, die in verschiedenster Weise das Thema Sprache und Musik ausloten.

Christian Kesten - sprechen  (2013) UA
Anabel Sarabi - The Pratik Experiment V  (2013) UA
Urs Peter Schneider - TEXTHERTE / ZWEIUNDSIEBZIG VARIANTEN  (1977-1999)
Antje Vowinckel - Terra Prosodia  (2011)
Margarete Huber - il vento / schwärmen  (2012)
ensemble xenon - Improvisationen


seh-stück
8. September 2013, 20 Uhr Studio 2 im Kunstquartier Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg

seh-stück präsentiert Werke, die sich mit dem visuellen Aspekt von Musik befassen, synästhetische Verbindungen zwischen Hören und Sehen suchen, oder gar ausschließlich visuelle Musik erzeugen. Katarzyna Taborowskas neues Werk 2PR baut auf der Formel des Kreisumfangs auf. Margarete Huber verbindet in SEHEN UND HÖREN VERGEHEN synästhetisch visuelle Zeichnungen und musikalische Zeichen. Christian Kestens Contribution No.17 ist ein Spielkonzept für ein szenisches Musiktheater. Markus Wettsteins klüfte bezieht in besonderer Weise Visuelles in die Musik mit ein.

ensemble xenon - Freie Improvisation
Katarzyna Taborowska - 2PiR  (2013) UA für Ensemble, Zuspiel und Vodeoprojektion
Margarete Huber - SEHEN UND HÖREN VERGEHEN  (2013) UA für Video und Zuspiel
Christian Kesten - Contribution No. 17  (2013) UA für Ensemble
Markus Wettstein - klüfte  (2013) UA für Ensemble und eine Lichteinstellung


TRANSART-Fest
8. August 2013


hör-stück
9. Juni 2013, 20 Uhr MIME centrum Berlin, Künstlerhaus Bethanien, Studio 2
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg

In hör-stück wird die Wahrnehmung auf das Hören fokussiert.Die Musik erklingt in absoluter Dunkelheit.
Pierre Boulez' anthèmes pour violon seul (1992) bezieht sich auf eine Kindheitserinnerung an die Klagelieder Jeremias in Hebräisch und Latein. Nicht deren Inhalt betreffend, sondern in der Idee der Kontrastierung zweier gegensätzlicher Klangsprachen.Sidney Corbetts
Voci oscure für Sopran, Melodica und Viola (UA) wird in besonderer Weise mit der Herausforderung des Nur-Hörens und des Musizierens ohne Sichtkontakt umgehen. Margarete Hubers fra un po´ (2012) für das türkische Instrument Sipsi und Atemgeräusche spielt mit polyrhythmischen Überlagerungen und der Klangcharakteristik von flüchtig und fest. Urs Peter Schneiders Hohe Lieder für Sopran und Ensemble (1975) gehen - so der Komponist - "von der einfachen Überlegung aus, dass sich einige Musiker und eine Sängerin, die sich gut kennen und mögen, anhand eines schönen Textes zu einer Improvisation entschließen sollten." Es entstehen 8-12 einstrophige Lieder. In Markus Wettsteins punkte linien reihenweise für Ensemble (UA) ordnen sich vier einfache Klanggestalten immer wieder neu. Entscheidend ist hier, wie die zarten Klänge zusammentreffen und aus welcher Richtung sie uns erreichen.

Sidney Corbett - Voci oscure  (2013) UA für Sopran, Viola und Melodica
Urs Peter Schneider - Hohe Lieder  (1975) für Sopran und Ensemble
Pierre Boulez - anthèmes  (1991) für Solo-Violine
Markus Wettstein - punkte linien reihenweise (2013) UA für Altsaxophon, Posaune, Viola, Kontrabass und gezogene Objekte
Margarete Huber - fra un po’  (2012) für Sipsi und Atemgeräusche
ensemble xenon -
Improvisation   


Europa Irland Mobile

5. Mai 2013, 18 Uhr G.A.S-station
Tempelherrenstr. 22, 10961 Berlin-Kreuzberg

Fotografien, grafische Partituren und Texte von Klaus Barm; Performance, musikalische Improvisation zur Ausstellung

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Fotos: Klaus Barm


spiel-stück
24. Februar 2013, 20 Uhr Alte Bahnhofshalle Friedenau
Bahnhofstraße 4, 12159 Berlin

In spiel-stück geht es um Musik, deren besondere Ausformung teilweise erst im Konzert entsteht, Stücke, die auch von der Umgebung und vom Publikums beeinflusst werden, und Stücke, deren Notation einen mitgestaltenden Probenprozess erfordert. Antje Vowinckels Waldarbeit entsteht in einem Live-Mix von vier Sprecherinnen und Sprechern. Drinnen und Draußen ist in Jamie Mans Clowns Cry Too, einer Komposition mit Improvisationsanteilen, ein zentrales Thema. Margarete Huber verwandelt in Perfect Hotel für Ensemble und Publikum die Bahnhofshalle in einen etwas anderen Speisesaal. In Jollainen von Miika Hyytiäinen rekonstruiert das Ensemble ein angeblich verschollenes Musikstück, von dem Überreste in einem Pappkarton überliefert sind.

Antje Vowinckel - Colle e cantieri Klangperformance für elektrische Orgel, verstärkte Objekte, vibrierenden Lautsprecher, Schusterbürste, Hackbrettschlegel, Luftballon  und Zuspielung
Miika Hyytiäinen - Jollainen für beliebige Besetzung
Jamie Man - Clowns Cry Too  (2013) UA für Sopran, Viola, Metallobjekte, Violine und Kontrabass
Margarete Huber - Perfect Hotel  (2013) UA für Ensemble und Publikumsbeteiligung



gasförmig Info
29. April 2012, 20 Uhr Alte Bahnhofshalle Friedenau
Bahnhofstraße 4, 12159 Berlin

Das ensemble xenon präsentiert in diesem Jahr eine Konzertreihe zu den Aggregatzuständen: Können Klänge aufgrund ihrer Eigenart als fest, flüssig oder gasförmig wahrgenommen werden? Die sechs Ausführenden von Markus Wettsteins bärenklau entlocken einem Sortiment getrockneter Pflanzen ausgesprochen luftige Klänge. In fra un po' für Tonträger von Margarete Huber wurden Klänge der menschlichen Stimme und des türkischen Blasinstruments Sipsi zur Gasförmigkeit verflüchtigt. Ruth Wiesenfelds Raureif für Metallobjekte, Melodica und drei Ausführende beschäftigt sich, nach dem Vorbild des Naturphänomens, mit dem Kristallisationsprozess vom gasförmigen zum festen Zustand. Salvatore Sciarrino schrieb mit Per Mattia für Viola solo eine Studie über flirrende Flageolettklänge, Giacinto Scelsi erforschte in zwei Geigen-Solostücken unter Mithilfe von Riccardo Filippini und Frances-Marie Uitti die Schwebungen, die durch sehr enge Intervalle hervorgerufen werden.

flüssig Info
10. Juni 2012, 20 Uhr Alte Bahnhofshalle Friedenau
Bahnhofstraße 4, 12159 Berlin

ÜBERTRAGUNGEN
9. September 2012, 20 Uhr im Atelier von Katharina Karrenberg
Tempelofer Ufer 6, 10963 Berlin-Kreuzberg

Das ensemble xenon spielt Zeichnungen von beate maria wörz und Katharina Karrenberg. Das Publikums ist eingeladen, eigene Klangvorstellungen grafisch oder verbal zu fassen und vom Ensemble spontan spielen zu lassen.
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Wandzeichnung: Katharina Karrenberg, Fotos Rosemarie Renneberg


fest Info
18. November 2012, 20 Uhr Alte Bahnhofshalle Friedenau
Bahnhofstraße 4, 12159 Berlin

2011
Stadtpflanzen Info
29. Januar 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg

MA KE FOGU HA MI SURI Info
19. März 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg

DUNKELZELT
2. Juli 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg

Das Organische, das Objekthafte und das Zufällige, um diese Themen kreist das dritte Konzert des ensemble xenon im Studio Niculescu. Organisch ist das Instrumentarium in Markus Wettsteins bärenklau: das Stück wird ausschließlich auf Pflanzen gespielt. Organisch ist die Struktur von Dorothee Hahnes Dunkelzelt: ein Computerprogramm beeinflusst das musikalische Geschehen so wie eine genetischer Code die Anordnung von Zellen. Womit die Ausführenden auf der Bühne das System füttern, ist von der Komponistin nicht vorbestimmt. Hier ist der Zufall im Spiel. Noch bevor John Cage systematisch mit dem Zufall zu arbeiten begann, behandelte er in den Sonatas and Interludes die Klänge wie Objekte, komplexe Gebilde, die unverändert immer wieder auftauchen.

Dorothee Hahne - dance macabre für Sopransaxophon, Viola und Live-Elektronik
John Cage - drei Sonatas
Markus Wettstein - bärenklau für Pflanzen und sechs Ausführende (UA)
Maren Kessler - 2 Performance für 2 + 2 in zwei Teilen (UA)
Dorothee Hahne - Dunkelzelt für Ensemble und Elektronik


HEXENKREIS
3. September 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg

James Etherington - Hmm für Violine, Viola, Metallobjekte, Melodica und Stimmen (UA)
Markus Wettstein - hexenkreis für Ensemble (UA)
Ruth Wiesenfeld - PURPUR für Ensemble


HIMMEL UND HÖLLE
11. November 20 Uhr im Studio Nicolescu
in der Oranienstraße 163, 10969 Berlin-Kreuzberg

Margarete Huber - nel cielo e in altri luoghi für Violine, Viola und E-Gitarre (UA)
Christoph Funabashi - sonata a tre für Violine, Viola und Gitarre (UA)
Christoph Funabashi - Murder Is Easy für Ensemble (UA)
Maren Kessler - Matrushka für Stimme und Ensemble (UA)

2010
23. Oktober um 22 Uhr im Alten Finanzamt in der Schönstedtstraße 7

22. September um 21 Uhr im Studio 58 an der Karl-Marx-Straße 58

13. Juli um 22 Uhr im Cafe Wendel in Kreuzberg

30. Juni um 20 Uhr im S-Bahnhof Griebnitzsee

21. Juni zwischen 16 und 18 Uhr in Mitte
bei der Fête de la musique

6. März um 20 Uhr im S-Bahnhof Griebnitzsee